Nach einem Regentag gestern soll es heute besser werden. Und da wir so langsam auch mal was unternehmen müssen, denn nur faul rumsitzen und nix machen ist auch nicht der Sinn eines Urlaubes im Ausland.
Aber der Reihe nach, und eigentlich wie jeden Morgen bisher:
- Ausschlafen
- Duschen
- Funk aufbauen
- Frühstücken
Dann ging es noch ein wenig lesen und wir sind gestartet Richtung Helsingør. Geli ist an der Küste lang gefahren und Nils konnte einige Fotos schießen. Einen Parkplatz haben wir mit Parkscheibe für zwei Stunden direkt am Hafen gefunden und sind dann erst mal durch die Fußgängerzone geschlendert.
Hier waren wir überrascht, aber die Innenstadt war für unsere Erfahrung mit dänischen Innenstädten sehr gut gefüllt und auch recht groß. Die Architektur entsprach irgendwie unseren Erwartungen, aber schaut euch dazu auch Nils Fotos an.
Den Rundgang haben wir mit ein paar kleinen Beschaffungen in einem Nippes Laden garniert und dann im Hafen beendet. Leider konnten wir nicht so detailliert in den Hafen schauen, da es sich bei dem RoRo Fähren von ForSea um Internationalen Verkehr handelt, auch wenn die Strecke nur knapp 4 km in 20 min. über den Øresund führt, verbindet sie doch Helsingør in Dänemark mit Helsingborg in Schweden.
Zwei der drei eingesetzten Fähren sind Dieselelektrische Schiffe, die mit Förderung der EU mit einer Batteriekapazität von 4,160 kWh ausgestattet wurden und seitdem die Strecke im Normalbetrieb vollelektrisch zurücklegen. Die Umlaufzeiten sind laut Fahrplan 1 h, womit Liegezeiten von ca. 10 min eingeplant werden. In dieser Zeit (auf Dänischer Seite 9 min auf Schwedischer 6 min) wird über Roboterarme vollständig vollautomatisch nachgeladen. Diese Ladung reicht, damit die Fähre den nächsten Turn absolvieren kann 1 .
Danach ging es dann wieder zurück, und eigentlich hatten wir auch unser Badezeug mitgenommen, um das Wetter auszunutzen und noch mal Schwimmen zu gehen. Leider zog das Wetter auf dem Rückweg nach Hornbæk so schnell zu, dass wir zum einen keine Lust mehr hatten und dann beim Einbiegen auf den Weg zum Campingplatz auch noch Tropfen auf der Scheibe.
Am Wohnwagen zurück ging es dann wieder mit dem Regen, aber irgendwie war schon wieder die Luft raus. Also Funkgerät in Stellung bringen und noch etwas lesen. Dann durfte Nils den reparierten Feuerkorb in Betrieb nehmen und hat uns leckeres Grillgut gezaubert. Noch habe ich den Feuerkorb nach dem ersten Einsatz nicht genauer inspiziert, aber er scheint seinen Dienst weitestgehend anstandslos absolviert haben.
Gegen 22:00 Uhr wie angekündigt machte sich das nächste Regenband breit. Da auf 15 m nix so richtig in Wallung kommen wollte, wollte ich noch mal einen Bandwechsel auf 40 m vornehmen. Leider hat das ein alternder Magnetfuß verhindert. Morgen müssen wir dann erst mal schauen, wie den Urlaub dann weitergefunkt werden kann. Für heute musste ich dann erst mal QRT machen und werde auch das Bette aufsuchen.












