Ursprünglich hatte ich extra 3 Tage diese Woche schon Urlaub, während geli noch Arbeiten musste. Diese Zeit wollte ich mit den Jungs nutzen, damit wir in Ruhe den Wohnwagen für die Abfahrt heute fertigbekommen. Leider hat sich das alles anders entwickelt als wir gedacht haben, also wurde es Gestern Abend noch mal richtig hektische, denn durch unsere Umplanungen 1 war der Aufbruch heute früh extrem früh im Vergleich zu den letzten Jahren angesetzt.
Ziel für heute, die Insel Rügen, Störtebeker-Camp in Lietzow. Leider ist die Rezeption dort nur bis 18:00 Uhr besetzt, somit mussten wir uns sputen damit alles in dem Zeitfenster hinbekommen. Heute früh kam dann noch Oma Christina und hat uns mit Brötchen und Teilchen versorgt und dann ging es um 08:30 Uhr los. Beim Ausparken des Wohnwagens haben wir noch die Waage genommen und nach noch mal etwas umpacken hatten wir dann die Punktlandung mit 50 kg Stützlast und ziemlich genau 1,5 to. Gesamtgewicht.
Auf der A71 lief es einfach so dahin, auf der A4 mit ihrem Bergauf, Bergab haben wir Hase und Igel mit den LKW’s spielen müssen, da mit unseren 137 PS das Zugfahrzeug bei dem Anhängegewicht ganz schön zu tun hat. Ab dem Hermsdorfer Kreuz auf der A9 lief es dann, bis wir auf der A24 in einen Stau durch eine Unfallbedingte Vollsperrung gekommen sind. Diesen Stau haben wir dann zum Fahrerwechsel genutzt, da TobbY bis dahin mehr als 5h auf der Uhr hatte und eigentlich nur noch knapp 50 km bis zum Tanken fahren wollte. Dann wurde die Sperrung aufgehoben und es lief wieder an, stockte dann vor der Ausfahrt Herzsprung erneut, sodass sich geli doch noch abgefahren ist. Danach lief es über die A19 und A20 bis es Höhe Tribsee Richtung Stralsund und weiter über die Brücke entspannt nach Rügen. Die letzten 200 m waren dann noch mal ein Quälerei für das Auto.
Am Campingplatz angekommen haben wir eingecheckt, dann war es noch etwas Tricky auf den Platz zu kommen, da in einer engen Kurve ein LKW im Weg stand und dann konnten wir den Wohnwagen für die nächsten 2 Tage erst mal abkuppeln. Noch kurz mit dem Mover den Wagen einparken und schon ging es los, das erste Mal das neue Luftvorzelt aufbauen. Überraschend gut ging der Keder in die Kederschiene und mit dem richtigen Kompressor haben sich auch die Schläuche schnell gefüllt. Anschließend die Fenster und Seitenteile einhängen und das Zelt abspannen.
Da Lietzow am A. der Welt liegt, oder zumindest fast haben wir massiv überlegt, wie wir mit dem Abendbrot und dem Frühstück für morgen umgehen. Das Restaurant am Campingplatz schließt wie die Rezeption auch schon um 18:00 Uhr. Im Ort gibt es noch die Traditionsräucherei, an der wir auf der Hinfahrt schon vorbeigekommen sind und das Strandgut. Mit Eintreffen am Stellplatz hatte bei geli akut die Müdigkeit eingesetzt also haben wir uns dann doch für die Räucherei entschieden.
Wieder am Wohnwagen zurück haben wir noch den Tanzsaal eingeräumt, wir haben hier so viel Platz, das sind wir nicht gewohnt, haben die Betten bezogen 2 und weg war geli. Nils und Nick spielen einträchtig Phase 10 obwohl sie sich zuvor fast zerfleischt haben und ich habe noch den Bericht geschrieben, obwohl ich auch merke, das ich massiv müde werde. Und die Mücken nerven.




