Heute früh sind wir etwas früher aus den Federn gekommen als gestern, aber nicht wirklich früher in die Gänge. Nach dem Aufstehen offenbarte sicher erst mal das Drama, das TobbY mit der O2 Vertragsverlängerung angestoßen hatte. Im Grundsatz hatte eigentlich alles geklappt aber die Beratung war gestern schlecht.
Die erste SMS verriet TobbY, dass die Datenkarte, mit der er gestern verzweifelt versucht hat den Router zum Laufen zu bringen deaktiviert wurde. Dies hatte aber keiner beauftragt. Dann haben wir mal genauer in die neuen Tarifbestimmungen geschaut und festgestellt, dass das Datenvolumen nicht mehr beschränkt ist, aber dafür jeder Zusatz kostenpflichtig wird. So sind die zusätzlichen Multicards mit 10 € auf der Rechnung und die Datenkarten fallen komplett weg. Als wir dann die uns als „zum gleichen Preis“ angebotenen Änderungen durchgesehen haben ist uns aufgefallen, das wir gut 25 € mehr an Gebühren entrichten sollten. Also hat TobbY noch vor dem Frühstück bei der Hotline angerufen und die Dame dort war deutlich Fitter als der Kollege gestern und hat uns dann auch geraten vom Widerrufsrecht gebrauch zu machen. Ab morgen sollte also wieder alles beim alten sein nur die Datenkarte ist für Immer aus meinem Bestand verschwunden. Ich soll dann eine neue anfordern, da diese in meinem alten Vertrag kostenlos enthalten waren. Als ich dann gefragt habe, wie es sich mit den Multicards verhält, da diese teilweise noch mit der Schere zugeschnitten worden sind, wurde mir geraten diese nach und Nach zu deaktivieren und kostenlos neue anzufordern. Mal testen, ob das klappt. Zu guter letzt hat die Dame uns dann noch mal ein wenig beraten und voraussichtlich werden wir uns noch mal melden und dann wirklich ein paar € einsparen können.
Nach dem Frühstück musste TobbY dann noch zwei Mails beantworten 1 und dann sind wir aufgebrochen um uns Ringkøbing anzuschauen. Ringkøbing ist eine sehenswerte Stadt, schaut euch die Bilder an, und zum Einkaufen sind wir auch gekommen, da der Kühlschrank inzwischen recht leer geworden war.
Wieder am Campingplatz haben wir dann ein wenig gefaulenzt und sind anschließend gemeinsam zur Nordsee gelaufen. Dort angekommen sind die beiden Jungs sofort ins kühle Nass verschwunden, während geli und TobbY sich max. von den Wellen am Strand sitzend umspülen lassen haben.
Über den Dünen hat sich ein Gleitschirmflieger an den Hang gehängt und flog auf etwas über der Dühnenhöhe den Strand rauf und runter. Auch ein Ferngesteuertes Segelflugzeugmodel klebte in dem Bereich an der Düne.
Durch das Sitzen im Sand haben wir an einigen Stellen Sand auf die Haut und in die Badesachen bekommen. Daher wurde es zu einem Spektakel die Solardusche am Wohnwagen aufzuhängen. Nach einigen Versuchen haben wir dann eine Lösung mit einem Spanngurt gefunden. Da aber über Nacht der Wind wieder deutlich auffrischte, war diese Lösung nicht von Dauer. Der Gurt hat über Nacht so stark das Flattern angefangen das geli und TobbY gegen 01:30 Uhr aufgestanden sind und die Solardusche wieder abgebaut haben.
Nach dem Duschen ging dann der übliche Trott weiter, erst mal Abendbrot vorbereiten, Salat schnitzen und den Rost mit Hähnchenteilen befüllen. Dann ging es über zum Versuch auf 20m noch einige QSO ins log zu bekommen. Also alles in allem ein normaler Camping Tag mit einem kleinen Ausflug und am Abend fragt man sich wo die Zeit hin ist.
- leider auch eine dringende aus der Universität [↩]
























Ja,Ja, die Freuden des camping Lebens mit Arbeit in der Nacht