Wie gestern angekündigt gibt es heute eine Geschichte über den Besuch des Ocenarium 1 und einigen Bunkern. Der Morgen bis zum Aufbruch verlief in dem üblichen Chaos wie bisher jeder morgen. Einige Mails beantworten, die Kinder bei der Arbeit antreiben und das Chaos vom abend zuvor aufräumen.
Gegen frühen Nachmittag sind wir dann aufgebrochen zum Ocenarium. Dort angekommen hatte die Reiseleitung schon alles gut organisiert und wir konnten durch den Eingang für Karteninhaber fix rein. Kurz nachdem wir angekommen waren, war auch schon die Fütterungszeit im großen Becken. Gefüttert wurde von einem Taucher, da die beiden Mondfische sonst von den ganzen Schwarmfischen nix übrig gelassen bekommen würden. Eigentlich wurde während der Fütterung über die Fische einiges erzählt und erklärt, aber leider wie angekündigt in dänisch und die anderen Sprachen gab es hinterher nur auf Rückfrage. Also haben wir uns dann lieber die Beschreibungen durchgelesen, da diese immer dreisprachig 2 ausgeführt sind.
Besonders interessant sind die Monster von Mondfischen. Sie lassen sich wohl nur sehr schwer in Gefangenschaft halten. Dennoch hat es das Oceanarium geschafft, ein Tier jetzt schon 6 Jahre zu pflegen. Es wiegt die Kleinigkeit von 450 kg, kann aber bis zur 3m und 2,5 t. werden.
Man hat gar nicht mitbekommen wie schnell die Zeit vergeht und somit war die eine Stunde verflogen und es war Fütterungszeit bei den Seehunden und Robben. Auch hier fanden die Erklärungen auf Dänisch statt. Die Fütterung hat an der frischen Luft stattgefunden, und eine von den beiden Tierpflegerinnen sprach ein exzellentes Deutsch als sie im Anschluss die Fragen zur Faulen Robbe beantwortet hat. Die Robben und Seehunde werden zwei mal am Tag gefüttert und da ist es nicht schlimm, wenn eine Robbe lieber in der Sonne auf dem Stein liegen bleiben möchte als sich an der Fütterung zu beteiligen. Der Stein ist so beliebt, das dafür gilt: Weggegangen Sonnenplatz gefangen.
Nach der Fütterung haben wir noch ein paar Einkäufe gemacht und sind dann weiter zum Bunker 3 4 gefahren. Anders als in der Tirpitzstellung sind die alten Bunker hier von 10:00 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet und können frei auf eigene Gefahr besichtigt werden. Es ist auch nicht nur ein Bunker sondern eine ganze noch gut erhaltene Batteriestellung. Einige Bunker sind auch noch beleuchtet, bei anderen muss man aber schon aufpassen, das man nicht in Löcher tritt oder nasse Füße bekommt.
Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch noch der Leuchtturm von Hirtshals westlich vom Hafen und wir haben unterwegs gleich das Maschinenhaus des Leuchtturmes mit besichtigt. Leider waren die Beschreibungen hier nur auf dänisch.
Im Anschluss mussten wir für das Abendessen heute den Nudelsalat sogar selber machen, da wir keinen gescheiten Kartoffelsalat gefunden hatten. Während die Jungs 5 sich mit dem Abendessen rum geschlagen haben, hat geli einen Livestream der Stadt Hamburg zum 60ten Jahrestag des ersten Beatels Konzertes aufgetan. Dies haben wir dann während des Essens und den weiteren Abend gehört. Daher kommt der Bericht auch erst heute. Damit der Sound etwas besser klingt, haben wir die BlueToothBox verwendet. Als es dann auch für TobbY ins Bett ging, hat er aber massive Mist gebaut, und die Antimückenkerze beim Ausblasen umgeschmissen und den Wachs über seinen Laptop und den Lautsprecher gegossen. Also noch eine Stunde Wachs knibbeln.
- https://de.nordsoenoceanarium.dk/ [↩]
- Dänisch / Deutsch / Englisch [↩]
- https://www.toppenafdanmark.de/spitze-von-daenemark/sehen-erleben/das-bunkermuseum-hirtshals-10-batterie-gdk652427 [↩]
- https://www.visitnordjylland.de/nordjuetland/erlebnisse/bunker-nordjuetland [↩]
- sie sind über den Urlaub dran [↩]





















