Für heute hatten wir vor eine Elch Safari zu unternehmen. Daher blieb einiges an Zeit im Laufe des Vormittages um z.B. auch mal die Ausbreitungsbedingungen auf 15m mit meiner kleinen Dachantenne zu testen.
Gegen Mittag sind wir dann nach Markaryd aufgebrochen. 13:30 Uhr konnten wir mit der Bimmelbahn durch den Park starten. Jeder hat einen Zweig grünes zum Füttern mitbekommen. Gleich nach der Einfahrt in den Park lagen zwei Bullen und eine Elchkuh rechts des Weges und als sie mitbekommen haben, das die Parkbahn mit Futter vorbei kommt, haben sie sich aus dem Gras erhoben und mal geschaut, wieviel jeder von ihnen abfassen kann.
Die Elchkuh war so frech, dass sie ihren Kopf so weit in den ersten Wagen gesteckt hat, dass sei von Nils, der am gegenüberliegenden Fenster saß, einen Zweig abgreifen konnte. Nick hatte seinen zweiten Zweig für später aufheben wollen / sollen. Er ist ihn dann blos nicht mehr losgeworden.
Den vierten Elch haben wir dann direkt aus der Wanne geholt. Elche Schwimmen wohl gerne und können auch gut tauchen 1 . Aber sich das Futter am Zug abzuholen ist doch einfacher als es selbst ernten zu müssen. Was ich auch nicht wusste, das Geweih des Elches ist mit Fell bewachsen und wird zum Winter hin abgeworfen und wächst bist zur nächsten Brunftzeit vollständig wieder nach.
Im Park leben auch 2 ganz junge Jungtiere. Das eine lag bei seiner Mutter und war gerade 10 Wochen alt.
Außer Elchen gibt es in dem Park auch noch eine Herde nordamerikanische Bisons. Diese sind nicht so zahm wie die Elche, lassen sich aber auch von den Besuchern füttern. Nur, davor hatte der begleitende Ranger gewarnt, streicheln darf man die Tiere nicht. Nils hatte die Warnung auf Englisch nicht verstanden und als er es dennoch versuchen wollte, hat das Tier ganz schnell eine Bewegung des Unmutes gemacht und die hat Nils verstanden und es lieber gelassen.
Auf dem Rückweg hat uns geli noch ein bisschen die Stadt Osby gezeigt, und meine Eindruck mit den verschiedenen Haustypen hat sich wieder bestätigt. Morgen wollen wir einen erweiterten Gammeltag machen, diesen aber mit einem Besuch im Spielzeug Museum „Brio“garnieren. Außerdem müssen wir ja jeden Tag auch ein paar wenige Lebensmittel einkaufen, da unser Lagerkapazität mit zwei Kühlboxen eindeutig beschränkt ist. Heute wird es noch mal Lachs geben, den haben wir aber schon Tiefgekühlt gestern mitgenommen und er wird uns geholfen haben, den Stromausfall von gestern ein wenig zu überbrücken und wird heute entsprechend aufgetaut sein.
Und Morgen werden wir den Tag mit dem Versuch abschließen Schrimps zu kochen.
Ps: Was mache ich neben dem Tagebuch schreiben? Richtig Funken.
- bis zu 3 Minuten [↩]









Der Pelz auf dem Gehörn heißt Bast. Ich Hirsche und Rehe haben ihn. die Geweihe werden von allen Hirschtieren abgeworfen. Im Winter sehen sie alle ( Kühe + Böcke) gleich aus.
Übrigens hätte es mich sehr gewundert, wenn Nils die Tiersprache nicht verstehen würde.Er hat doch soviel Übung mit der Konversation mit Tieren, wie ich bewundert festgestelt habe.